Marlis Kressner Stiftung
zur Erhaltung historisch bedeutsamen Kulturgutes

Die Marlis Kressner Stiftung arbeitet gemeinnützig in verschiedenen Bereichen der Denkmalpflege und für den Erhalt historischen Kulturgutes. Behutsame Bestandssanierungen von altüberlieferten Bauwerken bilden den Schwerpunkt unserer Fördertätigkeit.

Die Stiftung unterstützt die Berufsausbildung junger Menschen, die sich fachlich auf den Themenfeldern von Restaurierung und Denkmalpflege qualifizieren möchten. Darüber hinaus fördert die Stiftung wissenschaftliche Arbeiten und Publikationen, die der Vermittlung von Aufgaben, Zielsetzungen und Verfahren des denkmalpflegerischen Handelns dienen.

Die Marlis Kressner Stiftung wurde 1994 ins Leben gerufen und hat seither zahlreiche Sanierungs-, Restaurierungs- und Forschungsprojekte gefördert. Dabei hat sie sich stets leiten lassen von dem Bewusstsein, dass Verluste an historischer Substanz immer auch Verluste für die Lebensqualität und das ideelle Eigentum von Menschen sind.

Indem sie sich in öffentlichem Interesse erhaltend engagiert, versteht sich die Marlis Kressner Stiftung als Institution des demokratischen Gemeinsinns.

Unsere Zielsetzung - 
eine engagierte Denkmalpflege

Über Jahrzehnte hat sich die Marlis Kressner Stiftung vor allem für Baudenkmäler eingesetzt, die Hilfe sonst nicht leicht finden würden. »Dorfkirchen in Not!« war das Schlagwort nach der Öffnung der innerdeutschen Grenze. Besonders in Mecklenburg-Vorpommern prägen diese meist kleinen, oft originellen Bauten an markanten Stellen mit ihren Silhouetten, Farben und Materialien, aber auch mit den von alten Bäumen umstandenen Kirchhöfen das Landschaftsbild. Sie alle waren – wie auch ihre Pendants in anderen Regionen des vormaligen DDR-Gebiets – marode bis auf die Grundmauern. Hier helfen zu wollen, war für Marlis Kressner die Initialzündung zur Gründung ihrer Stiftung.

Längst haben sich die Zielsetzungen und das Engagement der Marlis Kressner Stiftung erweitert. Nicht nur geografisch, sondern auch inhaltlich. An die Seite des Engagements in der Denkmalpflege sind Ausbildungs- und Wissenschaftsförderung in den Bereichen Bausanierung und Restaurierung getreten. Und auch für die Zukunft setzt die Marlis Kressner Stiftung auf konzeptionelle Entwicklung ihres Stiftungszwecks: Die Zunahme sogenannter »Problemimmobilien« hat dafür ebenso Signalcharakter wie das Themenspektrum künftiger Nachnutzungen und die schwindenden Kulturetats im ganzen Land.

Der Stier, das Symbol des Evangelisten Lukas, am rechten Kreuzarm des 5 Meter hohen Triumphkreuzes aus dem 13. Jahrhundert in der ehemaligen Zisterzienserabtei Pforta. 

Ausgewählte Beispiele zu unseren Förderungen

Restaurierung von Kunstobjekten

Die Restaurierung eines Puttos als Aufsatzschmuck für den Beichtstuhl aus dem Jahr 1763 in der Kirche Groß Mohrdorf (2017)

Sanierung von Gebäuden

Der Festsaal von Schloss Ponitz mit der wiederhergestellten Kasettendecke im Marlis Kressner Saal (1998 - 2004)

Kompetenz für die Zukunft

Nachhaltige finanzielle Unterstützung für Architekten, Kunsthistoriker, Bauingineure, Naturwissenschaftler und Restauratoren, inbesondere für die Hochschule für bildende Künste in Dresden (seit 2004)  

Nachhaltige Nutzung

"Hilfe für Gebäude auch als Hilfe für Menschen" am Beispiel der Kirche von Kuppentin. Das restaurierte Gebäude steht  für die Nutzung durch die sehr aktive Kicherngemeinde zur Verfügung (1997 bis 2001)

Bitte sprechen Sie uns an für eine Förderung Ihrer Vorhaben im 
Bereich von Denkmalpflege und Denkmalschutz

Gerne mit einem Anschreiben an Marlis Kressner Stiftung, Hinterfeldweg 14 in 83246 Hinterwössen oder einfacher mit einer E-Mail an kontakt@marliskressner.de

150 

Erhaltene Gebäude

50 

Ausgebildete Fachkräfte

250 

Förderprojekte

Die Arbeitsberichte

Ausführliche Beschreibungen und Dokumentationen zu einzelnen Maßnahmen der Denkmalpflege und Objektrestaurierung wie auch Förderungen von Aus- und Weiterbildung finden Sie in den beiliegenden drei Arbeitsberichten.

Bitte klicken Sie kurz auf einen Arbeitsbericht für einfaches Blättern und wählen Sie Darstellung in Vollbild für eine bessere Lesbarkeit.

Bitte sprechen Sie uns an für eine digitale Kopie. 

 

Sabina Sieghart - Gestaltungsinstitut

Ein Überblick von 1994 bis 2019 - Abbildung: die Fachwerkkirche von Siggelkow

Über den Fortschritt bis 2016 - Abbildung:  die bemalte Kassettenholzdecke im Festsaal von Schloss Ponitz

 

Von der Gründung bis 2011 - Abbildung: Förderung von Arbeiten an der Hochschule für Bildende Künste Dresden

Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen

Mitglied Bundesverband Deustcher Stiftungen

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